Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Aktuelles

In unserem Videoporträt gibt Shewa Sium einen Einblick in die tägliche Arbeit des autonomen Frauenvereins agisra e. V. in Köln. Die "Arbeitsgemeinschaft gegen internationale sexuelle und rassistische Ausbeutung" engagiert sich insbesondere für geflüchtete Frauen und Frauen mit Migrationshintergrund, die von Gewalt betroffen sind.

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Anlässlich des Welttages gegen Menschenhandel am 30. Juli hat das Hilfetelefon mit Naile Tanış vom Bundesweiten Koordinierungskreis gegen Menschenhandel (KOK e.V.) gesprochen. Im Interview äußert sich Tanis zu den Herausforderungen hinsichtlich der Beratung Betroffener.

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Immer häufiger gehen beim Hilfetelefon Anfragen zu geschlechtsspezifischen Gewalterfahrungen von geflüchteten Frauen ein. Wie sich das Hilfetelefon für die neuen Herausforderungen aufstellt, haben wir Fachbereichsleiterin Christine Weyh und eine Beraterin des Hilfetelefons gefragt.

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Ein Leben in Deutschland bedeutet für viele geflüchtete Frauen nicht zwangsläufig auch ein Leben in Sicherheit. Gewalttätige Übergriffe in Notunterkünften sind keine Seltenheit. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Aydan Özoğuz setzt sich für bessere Bedingungen für geflüchtete Frauen in den Unterkünften ein.

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Als Geschäftsführerin von "Maisha e.V. – Afrikanische Frauen in Deutschland" steht Virginia Wangare Greiner täglich in Kontakt mit gewaltbetroffenen Frauen aus afrikanischen Ländern. Viele von ihnen sind aus ihrer Heimat geflüchtet und kommen stark traumatisiert in Deutschland an.

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Die Polizei Nordrhein-Westfalen bildet ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig zum Thema Häusliche Gewalt fort. Das Hilfetelefon stellt bei diesen Seminaren sein Beratungsangebot vor und zeigt die Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf.

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Noch immer ist Studien zufolge jede dritte Frau von Gewalt betroffen, aber immer mehr Frauen sprechen darüber. Rund 27.000-mal haben unsere Beraterinnen im letzten Jahr per Telefon, E-Mail oder Chat beraten – deutlich mehr als im Vorjahr. Unsere animierte Infografik zeigt die wichtigsten Zahlen im Überblick.

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Heute erscheint der dritte Jahresbericht des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen". Rund 55.000-mal wurde das Hilfetelefon im Jahr 2015 kontaktiert – das sind rund elf Prozent mehr Kontakte als im Jahr zuvor.

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Poster im Wartebereich der Asylberatung, Flyer beim Offenen Treff oder im Frauenzentrum – fast täglich erreichen das Hilfetelefon Anfragen von Fachkräften im Flüchtlingskontext. Sie alle haben ein Ziel: Geflüchtete Frauen mit Informationsmaterialien auf das Beratungsangebot des Hilfetelefons aufmerksam machen.

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Häusliche Gewalt wird oft von den Nachbar/innen bemerkt, doch wissen viele nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Hier setzt das Hamburger Projekt "Stadtteile ohne Partnergewalt" an. Denn in nachbarschaftlicher Courage liegt eine große Chance, findet Gründerin Prof. Dr. Sabine Stövesand.

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