Zum Valentinstag: Unterstützung statt Rosen

Der 14. Februar ist der Tag der Liebenden. Für viele Frauen sind Liebe und Partnerschaft jedoch nicht mit Sicherheit verbunden, sondern mit Gewalt: Jede vierte Frau in Deutschland wird mindestens einmal in ihrem Leben von ihrem Partner oder Ex-Partner misshandelt. 

Ein erschreckend hohes Ausmaß – dennoch wird das Thema Partnerschaftsgewalt in der Öffentlichkeit häufig ausgeklammert, bagatellisiert oder ignoriert. Die Folge: Viele Betroffene sprechen aus Scham und Angst nicht über das Erlebte. 

Zum Valentinstag ruft das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" dazu auf, Partnerschaftsgewalt zum Thema zu machen – und gewaltbetroffenen Frauen öffentlich Solidarität und Unterstützung zu signalisieren.

  • Beteiligen Sie sich an unserer Aktion zum Valentinstag

    Schließen Sie sich uns am 14. Februar 2026 an: Laden Sie dazu unser Sharepic zum Valentinstag herunter und posten Sie es auf Ihren Social-Media-Kanälen. Oder besuchen Sie uns auf Facebook oder Instagram und teilen Sie unseren Valentinstags-Beitrag direkt – im Feed oder in der Story.

    Außerdem stellen wir Ihnen eine eigens für die Aktion erstellte Postkarte zum Bestellen über unser Online-Formular zur Verfügung.

"Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist keine Entschuldigung für Gewalt."

Als Inspiration für Sharepic und Postkarte dient in diesem Jahr das berühmte Zitat der US-amerikanischen Schriftstellerin Gertrude Stein "Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose" aus dem Jahr 1913. 

Es betont die Notwendigkeit, Dinge klar beim Namen zu benennen, und verdeutlicht im Kontext von Partnerschaftsgewalt: symbolische Gesten oder Geschenke verändern für Betroffene nicht die Realität von Gewalt. Partnerschaftsgewalt lässt sich nicht rechtfertigen oder aufwiegen.

Öffentliche Aufmerksamkeit stärkt und ermutigt 

Jede und Jeder kann mithelfen, öffentlich für Gewalt zu sensibilisieren und Betroffenen Mut zu machen, sich an Beratungseinrichtungen wie das das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" zu wenden.