Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Jede dritte Frau in Deutschland war schon einmal von Gewalt betroffen. Zuhause, bei der Arbeit oder auf der Straße. Ich setze mich dafür ein, dass wir alles tun, was möglich ist, um Gewalt zu verhindern und denjenigen zu helfen, die sie erlebt haben. Daher möchte ich Sie bitten, unsere Aktion „Sicher Dir Hilfe!“ zu unterstützen.

Eine wichtige Einrichtung, die für Betroffene da ist, ist das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“. Die Beraterinnen des Hilfetelefons sind rund um die Uhr für Frauen erreichbar, die Gewalt erlebt haben. Allein im vergangenen Jahr zählte das Hilfetelefon 42.000 Beratungskontakte. Diese Zahl steigt von Jahr zu Jahr. Das zeigt, wie wichtig dieses Angebot ist.

Doch es gibt noch viel zu tun. Nur etwa 20 Prozent der von Gewalt betroffenen Frauen wenden sich an eine Unterstützungseinrichtung. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Aber einen Grund wollen wir ausschließen: Dass sie nicht wissen, wohin sie sich wenden sollen.

Daher engagiere ich mich dafür, dass noch mehr Menschen wissen, dass es das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ gibt. Mit der Aktion „Sicher Dir Hilfe!“ möchten wir dafür sorgen, dass jede Frau, die von Gewalt betroffen oder bedroht ist, weiß, wie sie Unterstützung findet. Auch Freundinnen und Freunde, Bekannte sowie Fachkräfte sollen die Kontaktmöglichkeiten des Hilfetelefons kennen. Daher bitte ich Sie: Machen Sie mit bei unserer Aktion!

Speichern Sie die Nummer und die Webseite des Hilfetelefons auf Ihrem Handy oder Computer und teilen Sie den Kontakt in Ihrem Freundeskreis. Auf der Internetseite www.hilfetelefon.de können Sie den Kontakt ganz einfach herunterladen.

Bitte machen Sie mit! Damit jede Frau weiß, wo sie Unterstützung findet.

Live-Downloads

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Aktion: "Sicher Dir Hilfe!" – Bundesfamilienministerin Franziska Giffey ruft zum Speichern der Hilfetelefon-Nummer auf

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey startet heute gemeinsam mit dem Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" die Aktion "Sicher Dir Hilfe!". Als Schirmherrin der Aktion ruft die Ministerin in der Woche vom 24. Juni bis zum 1. Juli 2019 bundesweit dazu auf, die Rufnummer 08000 116 016 zu speichern und zu teilen. In ihrem Video-Statement zum Start der Aktion erklärt die Ministerin, warum die Aktion so wichtig ist.

Machen Sie mit! Sichern Sie sich und anderen Hilfe!

"Unser Ziel ist es, dass die Nummer des Hilfetelefons 'Gewalt gegen Frauen' in so vielen Adressbüchern wie möglich gespeichert wird", sagt Schirmherrin Franziska Giffey. "Egal ob man selbst betroffen ist, die beste Freundin oder eine Patientin: Die Nummer sollte immer griffbereit sein – für sich selbst, für Freundinnen, Bekannte, Verwandte und alle, die sie benötigen könnten."

Ob für Ihr Smartphone, Ihr Tablet oder Ihren Computer – laden Sie sich den Kontakt des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen" herunter:

  • Klicken Sie dazu oben auf "Kontakt jetzt herunterladen".
  • Ein Fenster öffnet sich mit der Aufforderung, den Kontakt ins Adressbuch zu übertragen.
  • Beim Importieren des Kontaktes werden wichtige Informationen zum Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" angezeigt.
  • Sie können den Kontakt direkt im Adressbuch speichern oder nach Ihren Wünschen bearbeiten.

Damit jede Frau weiß, wo sie Unterstützung findet

Jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal im Laufe ihres Lebens von physischer und/oder sexueller Gewalt betroffen. Doch Studien besagen, dass sich nur etwa 20 Prozent der Betroffenen an eine Unterstützungseinrichtung wenden. Weil sie Angst haben, niemand würde ihnen glauben. Weil sie davor zurückschrecken, über ihre traumatischen Erlebnisse zu sprechen. Oder, weil sie einfach nicht wissen, wohin sie sich wenden sollen.

"Jede Frau sollte wissen, dass es das Hilfetelefon 'Gewalt gegen Frauen' gibt", erklärt Bundesfamilienministerin Giffey. "Daher bitte ich Sie: Machen Sie mit bei unserer Aktion. Speichern Sie den Kontakt jetzt und bitten Sie Freundinnen, Freunde und Bekannte dasselbe zu tun." 

Beratungskontakte steigen erneut

Seit der Gründung des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen" vor sechs Jahren steigt die Zahl der Ratsuchenden kontinuierlich. Insgesamt rund 185.000 Beratungskontakte hat es seitdem gegeben – allein 2018 waren es 42.000. Das entspricht einem Anstieg von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Aktuelle Zahlen finden Sie in unserem Jahresbericht 2018 - 5,24 MB.

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