Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

 

Interview mit Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen

Frauen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen bedürfen eines besonderen Schutzes vor sexualisierter, körperlicher und psychischer Gewalt, denn sie sind deutlich häufiger betroffen als der weibliche Bevölkerungsdurchschnitt. In der Ansprache muss dabei auf die unterschiedlichen Bedürfnisse

der Frauen eingegangen werden. Im Interview erklärt die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen Verena Bentele, worin die besonderen Herausforderungen beim Schutz dieser Frauen liegen und wie ihnen besser geholfen werden kann.

Spezialisierte Unterstützung von Stalking-Betroffenen in Berlin

Blumensträuße mit abgetrennten Köpfen, Hundekot vermischt mit Ei auf der Windschutzscheibe, Ameisen im Briefkuvert: Stalking kann äußerst demütigende Formen annehmen. Die Betroffenen zweifeln oft an sich selbst und isolieren sich. Beratungsangebote wie das Anti-Stalking-Projekt in Berlin unterstützen sie auf dem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.

Stalking-Experte Wolf Ortiz-Müller gibt Einblick in seine Arbeit

Wolf Ortiz-Müller ist Experte für das Thema Stalking. Er leitet die Berliner Beratungsstelle Stop-Stalking und hat täglich mit Betroffenen und Nachstellenden zu tun. Anfang April organisierte er in Berlin die Stalking-Konferenz 2017, auf der sich Expertinnen und Experten aus Psychologie, Sozialarbeit, Justiz und Wissenschaft austauschten. In seinem Gastbeitrag gibt der ausgebildete psychologische Psychotherapeut einen Einblick in seine Arbeit und die aktuellen Entwicklungen in seinem Fachgebiet. 

Video-Statement von Dunja Hayali und Mitri Sirin

Bereits seit einigen Jahren unterstützt das Moderatoren-Duo Dunja Hayali und Mitri Sirin das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen". In unserem Video gewähren die beiden einen Blick hinter die Kulissen einer TV-Sendung und erzählen, warum sie das Hilfetelefon als Anlaufstelle für Betroffene besonders schätzen. Wir freuen uns sehr über ihre Unterstützung bei der Bekanntmachung des Hilfetelefons und bedanken uns herzlich für ihr Engagement!

34.400-mal Unterstützung bei Gewalt

Das ist die Bilanz des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen" für das Jahr 2016. Damit stieg die Zahl der Beratungskontakte um 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Fälle Häuslicher Gewalt waren dabei nach wie vor der häufigste Grund für Beratungen von Betroffenen, unterstützenden Personen und Fachkräften. Der im März veröffentlichte vierte Jahresbericht des Hilfetelefons zeigt einmal mehr, dass Gewalt gegen Frauen noch immer weit verbreitet und der Unterstützungsbedarf groß ist.

Gewalt gegen Frauen kennt keine Alters- und keine Herkunftsgrenzen. Auch Ihre Freundin, Ihre Arbeitskollegin oder Ihre Nachbarin können davon betroffen sein. Der AWO Bundesverband informiert über mögliche Anzeichen und liefert Antworten auf die Frage "Was kann ich tun?".

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Anrufen beim Hilfe-Telefon kostet nichts

Die Telefon-Nummer vom Hilfe-Telefon ist
08 00 01 16 01 6.
Sie können hier immer anrufen.
Zum Beispiel wenn Ihnen jemand weh tut...
Oder wenn Ihnen jemand weh tun möchte.
Oder wenn Sie etwas machen sollen, dass Sie nicht wollen.
Zusammen finden wir eine Lösung.

Mit wenigen Klicks kostenfrei bestellbar

Ob Flyer, Aufkleber, Plakate oder Abreißzettel – verwenden Sie unsere Informationsmaterialien, um andere über das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" zu informieren. Oder integrieren Sie das Logo des Hilfetelefons, den Kampagnenspot oder eines unserer Webbanner auf Ihrer Internetseite. Drei unserer Kampagnenplakate wurden nun auch in Farsi/Dari übersetzt und ergänzen so unser mehrsprachiges Informationsangebot. Sämtliche Materialien können Sie jederzeit über unsere Webseite bestellen und herunterladen.

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