Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Organisation

Das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" wurde am 6. März 2013 beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben in Köln eingerichtet. Es ist das erste bundesweite Beratungsangebot, das Frauen, die Gewalt erlebt haben, rund um die Uhr, vertraulich und kostenfrei zur Verfügung steht. Im Hilfetelefongesetz sind die Rahmenbedingungen und Aufgaben des Hilfetelefons verbindlich festgeschrieben.

Das Hilfetelefongesetz – PDF, 47 KB

Das Team

Beim Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" arbeiten rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – Beraterinnen,  Fachbereichsleitungen, Verwaltungsfachkräfte und Leitungspersonal. Sie alle wirken daran mit, dass die Beratung rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr möglich ist.

Die Beraterinnen

Mehr als 60 Beraterinnen sorgen dafür, dass von Gewalt betroffene Frauen rund um die Uhr eine Ansprechpartnerin beim Hilfetelefon finden. Alle sind qualifizierte Fachkräfte – z.B. Sozialpädagoginnen, Sozialarbeiterinnen oder Psychologinnen – die Erfahrungen in der Beratung gewaltbetroffener Frauen haben. Sie arbeiten im Schichtdienst und beraten die Ratsuchenden zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen.

Professionelle Beratung zu Gewalterfahrungen setzt eine hohe fachliche Kompetenz voraus. Um die Qualität der Beratung sicherzustellen, nehmen die Beraterinnen regelmäßig an Supervisionen, Fortbildungen, Fach- und Dienstgruppenbesprechungen teil.

Die Fachbereichsleiterinnen

Für das Hilfetelefon arbeiten fünf Fachbereichsleiterinnen. Sie übernehmen die Dienst- und Fachaufsicht für die Beraterinnen, führen Fachgespräche durch, leiten Dienstgruppen- und Fallbesprechungen. Daneben sind sie Fachverantwortliche für bestimmte Themenbereiche und vertreten das Hilfetelefon auf Fachveranstaltungen. Gemeinsam mit der Leitung arbeiten sie an der Umsetzung und Weiterentwicklung des Beratungskonzepts, an der Ausgestaltung und Sicherung des Angebots und der Rahmenbedingungen des Hilfetelefons.

Der Verwaltungsbereich

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verwaltungsbereich unterstützen bei der Sicherstellung der Infrastruktur für das Hilfetelefon. Eine wichtige Aufgabe ist die Schichtdienstplanung für die Beraterinnen. Aber auch das Störungs- und Fehlermanagement, das für einen reibungslosen Betrieb des Hilfetelefons sorgt, der Versand der Infomaterialien oder Aufbau, Weiterentwicklung und laufende Administration der umfassenden Wissens- und Adressdatenbank und die Erstellung des statistischen Berichtswesens gehören zum Arbeitsbereich.

Der Beirat

Das Hilfetelefongesetz legt fest, dass zur kontinuierlichen fachpolitischen Begleitung des Hilfetelefons ein Beirat eingerichtet wird. Die Mitglieder des Beirates werden für eine jeweils 3-jährige Amtsperiode vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend berufen. Im 15-köpfigen Beirat vertreten sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, leitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kommunen und Ländern sowie Expertinnen und Experten aus dem Unterstützungssystem für von Gewalt betroffene Frauen.    

Petra Antoniewski
Frauen helfen Frauen e. V. Rostock

Katja Grieger
Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe Frauen gegen Gewalt e. V.

Helga Hentschel
Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen - Berlin

Heike Herold
Frauenhauskoordinierung e. V.

Dr. Andrea-Sabine Jacobi
Hessisches Sozialministerium/Stabsstelle Frauenpolitik

Prof. Dr. Barbara Kavemann
Sozialwissenschaftliches FrauenForschungsInstitut

Dr. Heinz Kindler
Deutsches Jugendinstitut e. V./Abteilung Familie und Familienpolitik

Martina Puschke
Weibernetz e.V.

Sylvia Haller
Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser

Patricia Kielinger
Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen - BIG e. V.

Prof. Dr. Monika Schröttle
Technische Universität Dortmund

Naile Tanis
Koordinierungskreis gegen Menschenhandel (KOK) e. V.

Corinna Ter-Nedden
Papatya e. V./c/o Jugendnotdienst

Jutta Troost
Deutscher Städtetag

Gabriele Wenner
Stadt Frankfurt am Main/Frauenreferat

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