Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Aktuelles

Gewalt gegen Frauen ist wird oft bagatellisiert oder ignoriert. Die Folge: Betroffene sprechen Scham und Angst nicht über das Erlebte. Das wollen wir ändern. Auch in diesem Jahr bitten wir Sie anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November, ein Zeichen zu setzen. Machen Sie mit bei unserer Aktion "Wir brechen das Schweigen".

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Anzügliche Witze, unangemessene Berührungen, schlechtere Bezahlung: Frauen erleben am Arbeitsplatz vielfältige Formen von Belästigung, Diskriminierung und Gewalt. Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe möchte das nun ändern. Mit dem Projekt „make it work!“ will der Verband den Wandel hin zu einer gewalt- und diskriminierungsfreien Arbeitskultur mitgestalten.

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Viele Frauen erleben im Internet digitale Gewalt. Im Interview kritisiert die Netzpolitikerin und Feministin Anne Roth, dass das Phänomen zu wenig erforscht und von der Politik kaum beachtet werde. Polizei und Staatsanwaltschaften müssten stärker sensibilisiert und Beratungseinrichtungen besser ausgestattet werden, verlangt die Diplom-Politologin.

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Cyberstalking, Hate speech, Doxing: Die Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt beschäftigt sich seit Jahren mit den unterschiedlichen Formen digitaler Gewalt. Nur wenige Betroffene wissen, dass das, was ihnen widerfährt, strafbar ist. Häufig geht es dabei jedoch um schwerwiegende Straftatbestände wie Nötigung, Beleidigung, Ausspähen und Nachstellen.

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Bettina Hartmann ist Kriminalhauptkommissarin der Polizei Gelsenkirchen im Bereich Opferschutz. Viele Jahre hat sie bei der Polizei Betroffene von häuslicher Gewalt betreut. Im Gespräch erklärt sie, wie sie die Kampagne des Hilfetelefons nutzt, um Betroffenen zu zeigen, dass sie sprechen können und nicht alleine sind.

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Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" veröffentlicht heute seinen sechsten Jahresbericht. Danach wurden allein 2018 rund 42.000 Beratungskontakte gezählt. Das sind 12 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit stieg die Anzahl der Beratungen bereits zum fünften Mal in Folge.

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Ministerin Giffey mit einem Handy in der Hand vor einem Aktionsplakat der Kampagne "Aber jetzt rede ich"

Um das Angebot des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen" noch bekannter zu machen, startet Bundesfrauenministerin Franziska Giffey gemeinsam mit dem Hilfetelefon die Aktion "Sicher Dir Hilfe!". Als Schirmherrin der Aktion ruft sie vom 24. Juni bis zum 1. Juli 2019 bundesweit dazu auf, die Rufnummer des Hilfetelefons zu speichern und zu teilen.

 

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Zerbrochener Ring

Der Ehrenmord an Hatun Sürücü entfachte 2005 deutschlandweite Diskussionen rund um das Thema Zwangsheirat. Trotz des hierzulande geltenden Verbots sind jedes Jahr tausende Frauen und Mädchen betroffen. Die Hemmschwelle der Betroffenen, sich Unterstützung zu suchen, ist dabei hoch. Ein Anruf beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ kann ein erster Schritt sein.

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Myria Böhmecke ist Referentin bei Terre des Femmes zum Thema "Gewalt im Namen der Ehre". Im Interview spricht die Religionswissenschaftlerin und Pädagogin über Gründe und Hintergründe von "Gewalt im Namen der Ehre" – und verrät, welche Unterstützung bedrohte und betroffene Frauen wirklich brauchen.

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Weibliche Genitalverstümmelung ist eine archaische Tradition, die heute noch in 30 Staaten der Welt praktiziert wird. Im Desert Flower Center des Berliner Krankenhauses Waldfriede behandelt ein Team aus medizinischem und psychologischem Fachpersonal die betroffenen Frauen – ein weltweit einmaliges Konzept. Wir haben mit Chirurgin Dr. Cornelia Strunz gesprochen.

 

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