Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Die Kampagne – Wo finde ich Hilfe?

Seit dem Start des Hilfetelefons im März 2013 setzt das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben eine Informations- und Öffentlichkeitskampagne um. Das Ziel: Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" deutschlandweit als Standard-Angebot bekannt zu machen. So viele Frauen wie möglich sollen wissen, dass es ein Angebot gibt, an das sie sich jederzeit vertrauensvoll, kostenfrei und anonym wenden können.

Die kreative Leitidee

Für die Öffentlichkeitskampagne wurde eine Bildmotivlinie mit sechs Grundmotiven kreiert, die sich wie ein roter Faden durch die Kampagne zieht. Die Motivserie bildet Frauen unterschiedlichen Alters, Schichten und Gruppen ab, um einen möglichst großen Kreis potenzieller Betroffener anzusprechen. Dabei sind sechs aufmerksamkeitsstarke und emotionale Bilder entstanden, die die nötige Sensibilität gegenüber den Betroffenen wahren und die Darstellung der Gewalt bewusst dezent halten.

Die Motive greifen die Fragen auf, die sich von Gewalt Betroffene selbst stellen: "Wo finde ich Hilfe?", "Was passiert, wenn ich ihn anzeige?", "Darf er das?", "Soll ich deshalb 30 Jahre Ehe aufgeben?" oder "Wie kann ich uns schützen? Und auch: "Was passiert, wenn ich ihn anzeige?". Im Sinne einer  Antwort "Gemeinsam finden wir Antworten" wird stets auf das Beratungsangebot des Hilfetelefons verwiesen.

Der Kampagnen-Spot

Der Kampagnen-Spot des Hilfetelefons "Gib Deinem Leben eine neue Richtung!" soll Frauen dazu ermutigen, sich aus einer Gewaltsituation zu lösen. Er erzählt die Geschichte einer Frau, die es schafft, aus einer Spirale von Angst und Gewalt auszubrechen und sich Unterstützung beim Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" sucht. Ein namhaftes Team hat daran mitgewirkt: Ina Weisse (Regisseurin), Frank Griebe (Kameramann), Jule Böwe und Wolfram Koch (Schauspieler). Etliche Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner haben den Spot auf ihrer Webseite eingebunden.

Zur Kampagne gehört auch ein 20-sekündiger Hörfunk-Spot, der die Fragen der Anzeigenmotiven  in den Mittelpunkt stellt. In dem Spot reflektieren Frauen die erlebte Gewalt und fragen sich, wie sie sich aus ihr lösen können.

Den Hörfunkspot anhören

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