Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Gemeinsam #schweigenbrechen zu Gewalt an Frauen

Lokal, regional, viral: Die Mitmachaktion des Hilfetelefons fand auch im vergangenen Jahr wieder bundesweit breite Unterstützung.

"Unter dem Motto 'WEG AUS DER GEWALT' möchten wir zeigen, dass Betroffene auf ihrem Weg aus der Gewaltspirale nicht alleine sind. Helfen Sie uns, das Schweigen zu brechen und Betroffenen einen Weg aus der Gewalt zu zeigen." Diesem Aufruf von Schirmherrin und Bundesfrauenministerin Dr. Katarina Barley folgten im November 2017 wieder zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer der Mitmachaktion des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen". Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November zeigten viele Menschen auf der Straße und im Netz ihre Solidarität mit gewaltbetroffenen Frauen und machten auf die Nummer des Hilfetelefons aufmerksam. Mithilfe des Aktionsschildes und des Hashtags #schweigenbrechen forderten sie ein Ende der Gewalt und Diskriminierung an Frauen und ermunterten Betroffene, sich Hilfe zu suchen.

Prominente Unterstützerinnen und Unterstützer

Wie auch in den letzten Jahren riefen zahlreiche Prominente aus Unterhaltung, Gesellschaft und Politik zur Solidarität mit den Betroffenen und zur Unterstützung des Hilfetelefons auf. So schrieb beispielsweise der Comedian Kaya Yanar auf Facebook: "Betroffene, bitte brecht Euer Schweigen und meldet Euch beim Hilfetelefon". Auch TV-Köchin Sarah Wiener, Moderator Alexander Mazza und Sänger Gregor Meyle unterstützten die Mitmachaktion des Hilfetelefons mit Beiträgen in ihren sozialen Netzwerken. Großen Anklang fand die Mitmachaktion zudem im Bundesrat. Etliche Politikerinnen und Politiker stellten sich hier hinter die Aktion - darunter auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz und Bundesratspräsident Michael Müller.

Die Basis sagt "Nein" zur Gewalt an Frauen

Auch Unterstützerinnen und Unterstützer auf kommunaler Ebene haben sich zum Thema positioniert und den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen für eigene Aktionen genutzt. In den Landkreisen Saalfeld-Rudolstadt und Saale-Orla wurden 140 Busse mit Plakaten des Hilfetelefons ausgestattet. Die Gleichstellungstelle der Stadt Norderstedt brachte die Miniatur-Aktion "Hinsehen statt Wegschauen" des Hilfetelefons ins örtliche Einkaufszentrum. Yvonne Tertilte-Rübo, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kleve, rief Passantinnen und Passanten an einem Informationsstand in der Innenstadt dazu auf, sich an der Mitmachaktion zu beteiligen. Das Gleichstellungsbüro der Universität Münster richtete anlässlich des 25.11. eine Internetseite zum Thema sexualisierte Diskriminierung, Belästigung und Gewalt ein, auf der sie Interessierte auf das Beratungsangebot und die Mitmachaktion des Hilfetelefons verweist. Viele weitere lokale Aktionen und Initiativen widmeten sich auch über den 25.11. hinaus dem Thema "Gewalt gegen Frauen" und setzen sich dafür ein, gewaltbetroffenen Frauen Mut zu machen.

Insgesamt erreichte der Hashtag #schweigenbrechen in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und Twitter mehrere Millionen Menschen. Über 180 Fotobeiträge von Unterstützerinnen und Unterstützern wurden auf der Aktionsseite www.aktion.hilfetelefon.de gesammelt.

Wir sagen Danke für die tolle Unterstützung! Alle Einsendungen sind auch weiterhin auf www.aktion.hilfetelefon.de einzusehen.

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