Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

18. Januar 2018

Schauspieler der RTL-Fernsehserie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (GZSZ) besuchen das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Die GZSZ-Stars Maria Wedig und Maximilian Braun besuchten heute das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen“. Vor Ort verschafften sie sich einen Eindruck von der Arbeitsweise des bundesweiten Beratungsangebots und sprachen unter anderem mit Helga Roesgen, Präsidentin des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, und Petra Söchting, Leiterin des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen". In der erfolgreichen Serie setzt sich RTL mit dem Thema Häusliche Gewalt auseinander.

Nach außen hin wirkt Familie Ahrens wie die perfekte Vorzeigefamilie. Doch nach und nach erfahren die GZSZ-Zuschauerinnen und Zuschauer, was sich hinter der Fassade abspielt: Nina (gespielt Maria Wedig) wird von ihrem Mann Martin (Oliver Franck) regelmäßig geschlagen. Bereits in der Vergangenheit war der gut situierte Anwalt wiederholt gewalttätig gegenüber seiner Frau geworden. Ein Umzug nach Berlin war als Neuanfang gedacht. Doch als Martin im Beruf unter Stress gerät, beginnt er erneut, seine Frau zu schlagen. Auch ihr Sohn Luis (Maximilian Braun) bleibt von der Gewalt des Vaters nicht verschont.

Die Produzenten von GZSZ setzen sich damit für ein wichtiges Thema ein, über das noch viel zu häufig geschwiegen wird. GZSZ zeigt zudem bewusst auf, dass sich dieses Tabuthema in allen Gesellschaftsschichten abspielen kann. "Häusliche Gewalt kann jede Frau treffen und geht uns daher alle an. Betroffenen Frauen möchte ich Mut machen, sich an Unterstützungseinrichtungen wie das Hilfetelefon 'Gewalt gegen Frauen' zu wenden", sagt Schauspielerin Maria Wedig bei ihrem Besuch in Köln.

Auf das Beratungsangebot des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen" wird in der RTL-Serie explizit hingewiesen. So wurde das Logo des Hilfetelefons im Rahmen einer Gewaltszene im November 2017 eingeblendet. In einer weiteren Szene (23.1.2018) weist Lilly Seefeld (Iris Mareike Steen) die verzweifelte Nina auf das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" hin.

RTL-Redakteur Cornelius Strittmatter (2.v.r) interviewt Maria Wedig (rechts) und Maximilian Braun (2.v.l.) gemeinsam mit Helga Roesgen, Präsidentin des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (links).

"Wir freuen uns sehr, dass GZSZ dieses Thema aufgreift und sich vor Ort über die Arbeit des Hilfetelefons ‚Gewalt gegen Frauen‘ informiert. Die steigende Nachfrage nach Beratungen zeigt, dass es einen enormen Bedarf für dieses Angebot gibt und die Mitarbeiterinnen des Hilfetelefons wichtige Arbeit leisten", erklärt Helga Roesgen, Präsidentin des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. "Uns ist es wichtig, das Thema Gewalt gegen Frauen weiter in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Betroffenen möchten wir signalisieren: Sie haben keine Schuld und sie sind nicht allein. Es gibt Hilfe und Unterstützung", so Petra Söchting, Leiterin des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen".

Maria Wedig und Maximilian Braun unterstützten das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" bereits im Rahmen der Mitmachaktion "Wir brechen das Schweigen" anlässlich des 25. November 2017, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Der Fernsehsender RTL sponsert das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" seit dessen Start im März 2013 mit der kostenfreien Ausstrahlung des Kampagnen-Spot "Gib Deinem Leben eine andere Richtung".

Vielen Dank an RTL und GZSZ für den Besuch und die tolle Unterstützung!  

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